WhatsApp Beta 2.19.73 testet die integrierte Umkehrbildsuche mit Google Images

WhatsApp gehört zu den beliebtesten Apps für iOS und Android. Ende 2018 übertraf er sogar die weltweite Popularität von Facebooks eigener App. Auch wenn die Messaging-Plattform in den USA möglicherweise nicht so beliebt ist, ist ihre Beliebtheit im Rest der Welt mehr als genug, um die Situation auszugleichen und sie an die Spitze zu bringen. Dies hat zu mehreren unglücklichen Situationen geführt, in denen die Popularität der App zu gewalttätigen Vorfällen geführt hat und WhatsApp gezwungen hat, Änderungen wie die Kennzeichnung weitergeleiteter Nachrichten und eine Beschränkung der Anzahl der Empfänger für die Weiterleitung vorzunehmen. Um seine Bemühungen zur Bekämpfung von gefälschten Nachrichten, die über seine Plattform verbreitet werden, voranzutreiben, baut WhatsApp Berichten zufolge nun Funktionen für die Umkehrbildsuche in seiner App auf.

WhatsApp Beta für Android 2.19.73, das über das offizielle Google Play Beta-Programm eingeführt wird, testet die Möglichkeit, die Google-Bildsuche direkt von der Messaging-Plattform aus rückgängig zu machen. Wenn Sie in Ihren Chats ein neues Bild erhalten (oder wenn Sie eines an andere senden), erhalten Sie in Kürze die Option, das Bild in umgekehrter Reihenfolge nach mehr Kontext zu durchsuchen. Durch Auswahl der Option "Bild suchen" wird das Bild zu Google hochgeladen und der Browser geöffnet, um die Ergebnisse der Suche anzuzeigen.

WhatsApp verwendet offizielle Google-APIs, um diese Ergebnisse zu erzielen. Beachten Sie jedoch, dass diese Funktion selbst in der neuen Beta noch nicht öffentlich verfügbar ist und derzeit nur für interne Tests verwendet wird. Daher gibt es für Benutzer noch keine echte Möglichkeit, dies auszuprobieren. Es gibt auch keine Informationen, wann die Funktion live geschaltet wird.

Die Einrichtung von Funktionen für die umgekehrte Bildsuche wäre eine clevere Methode, um Benutzer dazu zu bewegen, wachsamer mit den Informationen umzugehen, die sie erhalten und weitergeben. Ältere Bilder werden auf WhatsApp häufig mit neueren falschen und irreführenden Kontexten weitergeleitet, wodurch ein endloser Kreis von gefälschten Nachrichten entsteht, die sich sehr schnell verbreiten können. Die Aktivierung technologisch unfähiger Benutzer mit einer bequemen Methode zur Überprüfung der Wahrhaftigkeit von „Fakten“ könnte der Plattform auf lange Sicht im Kampf gegen falsche Nachrichten helfen.


Quelle: WABetaInfo